Überwältigendes Resultat bei Pfandbon-Spendenaktion kommt Jugendfeuerwehr Walle zugute
29. Juli 2026
Große Freude herrschte dieser Tage bei der Jugendfeuerwehr Walle: Im Rahmen der Pfandbon-Spendenaktion des E-Center Bruns konnte der Feuerwehrnachwuchs einen Spendenscheck in Höhe von 1250 Euro entgegennehmen. Über mehrere Monate hatten die Kundinnen und Kunden des Supermarktes am Dreekamp die Möglichkeit, ihre Pfandbons in eine Spendenbox zu werfen und damit die Nachwuchsarbeit der Ortsfeuerwehr Walle zu unterstützen. Durch die zahlreichen gespendeten Pfandbons kamen insgesamt 1100 Euro zusammen. Das E-Center Bruns rundete diesen Betrag anschließend um 150 Euro auf, sodass insgesamt 1250 Euro an die Jugendfeuerwehr übergeben werden konnten.
Die offizielle Scheckübergabe fand im Beisein der Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Walle statt. Die Spende wird vollständig für die Nachwuchsarbeit verwendet und kommt unter anderem der Ausbildung, der Beschaffung von Übungsmaterialien sowie der Durchführung gemeinsamer Aktivitäten zugute. Die Jugendfeuerwehr Walle bedankt sich herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit der Spende ihrer Pfandbons diese beeindruckende Summe möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt außerdem dem gesamten Team des E-Center Bruns Aurich, das die Spendenaktion organisiert und den gesammelten Betrag zusätzlich aufgerundet hat. Dieses Engagement ist ein wertvoller Beitrag zur Förderung der örtlichen Jugendarbeit.
Text&Bild: Finn Feldmann (Feuerwehr Walle)
Zeltlager der Kinder- und Jugendfeuerwehr
14. Juli 2026
Traditionell geht es für die Jugendfeuerwehr zum Ferienbeginn nach der Zeugnisübergabe ins Zeltlager, in diesem Jahr fand das Zeltlager der Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreises Aurich in Schwittersum in der Gemeinde Dornum statt. Neu war in diesem Jahr, das die Kinderfeuerwehren aus dem Landkreis Aurich direkt im Anschluss an die Jugendfeuerwehr das Lager übernahm und ihr eigenes Zeltlager durchführen konnte. Somit konnten am Ende etwa 40 Teilnehmer mit 10 Betreuern aus der Feuerwehr Norden hieran teilnehmen. Neun Tage bei durchschnittlich stabilem Wetter verbrachte der Norder Nachwuchs ein harmonisches und großartiges Zeltlager mit Nachtmärschen, Lagerspielen, Poolparty und vielem mehr.
Eine Besonderheit im Zeltlager ist das vor einigen Jahren entstandene „Lüttje Ostfreesland“ das von den Feuerwehren aus Norden, Hage, Großheide und Dornum ins Leben gerufen wurde und von Jahr zu Jahr weiterwächst und ausgebaut wird. Hierbei handelt es sich um ein Lager im Lager mit Marktplatz, Gastwirtschaft und ein Schwimmbad darf natürlich auch nicht fehlen. Natürlich gibt es auch einen Bürgermeister, einen Schwimmmeister und einen Postboten.
Bei den Jugendfeuerwehren wird das Kreiszeltlager immer mit einem bestimmten Motto verbunden, das Motto in diesem Jahr war „Mallorca“. Somit waren alle Jugendfeuerwehren aufgerufen ihr Lager dem Motto entsprechend zu gestalten und mit Leben zu füllen. So konnte man zum Besuchertag viele verkleidete Eltern im „Mallorca“ Style in Empfang nehmen und gemeinsam etwas feiern und Spaß haben. Die beste Umsetzung des Mottos wird am Ende von einer Jury bewertet. Am Ende landete „Lüttje Ostfreesland“ auf einem guten 3. Platz.
Das ein Zeltlager dieser Größenordnung durchgeführt werden kann bedarf einem großen Aufwand. So muss die Infrastruktur dafür erst geschaffen werden, es werden Dusch- und Toilettencontainer aufgestellt, das Team der Feuerwehr Middels übernimmt die Versorgung der Teilnehmer mit ihrem Verpflegungszug, es gibt Verkaufsstände für Milch und Süßigkeiten die betrieben werden müssen und natürlich gibt es auch ein Spieleteam. Für alle diese Dinge und noch viele Dinge mehr sind unzählige Helfer im Vorfeld, während des Lagers und auch im Nachgang ehrenamtlich aktiv. Das Team würfelt sich hierbei immer aus vielen Feuerwehren zusammen, aus der Feuerwehr Norden waren in diesem Jahr rund acht bis zehn Helfer im Einsatz.
Text: D. Blankenhagen
Bilder: Freiwillige Feuerwehr Norden
Über 1.000 Feuerwehrleute feiern packendes Kreiszeltlager
13. Juli 2026
DORNUM / SCHWITTERSUM. Neun Tage voller Spiel, Spaß und Logistik auf Top-Niveau:
Vom 1. bis zum 9. Juli 2026 verwandelte sich eine Wiese im kleinen Ort Schwittersum in
der Gemeinde Dornum in eine riesige Zeltstadt. Weit über 1.000 Mitglieder der Kinder- und
Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Landkreis Aurich schlugen dort ihre Lager auf.
Unter dem farbenfrohen Motto „Mallorca“ trotzten die Nachwuchskräfte auch herben
Sommerregenschauern und bewiesen echten kameradschaftlichen Zusammenhalt.
Das traditionelle Großtreffen, das bereits zum 15. Mal stattfand, teilte sich strategisch auf
zwei Phasen auf, um den unterschiedlichen Altersgruppen gerecht zu werden. Über 100
Personen aus dem gesamten Landkreis sicherten den organisatiorischen Ablauf.
Jugendfeuerwehren machen den Auftakt: Premiere und Publikumsmagnet
Zuerst verbrachten über 900 Jugendliche aus 47 Standorten sieben ereignisreiche Tage
im Camp. Zwei besondere Meilensteine prägten dabei das Programm. Trotz des
schlechten Wetters am Samstag feierte der erste „Markt der Möglichkeiten“ einen
gelungenen Einstand. Hier präsentierten sich Firmen aus dem Landkreis, um den
Jugendlichen berufliche Perspektiven in ihrer Heimat aufzuzeigen.
Am Sonntag öffnete das Lager seine Tore für den Besuchertag. Viele Eltern und
Verwandte nutzten das Angebot und erkundeten das fünf Hektar große, im Strandparty-Stil
dekorierte Gelände. Ein wahrer Publikumsmagnet war die integrierte Fahrzeugausstellung:
Neben den modernen Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Dornum bestaunten die Gäste
historische Oldtimer sowie tonnenschwere Sonderlöschfahrzeuge der Bundeswehr.
Fliegender Wechsel: Die nächste Generation zieht ein
Am Dienstagvormittag blieb es auf dem Zeltplatz in Schwittersum jedoch nicht lange ruhig.
Kaum hatten die über 900 Mitglieder der Jugendfeuerwehren ihre Koffer gepackt und das
Gelände verlassen, zog schon die nächste Generation ein. Das zweite Kreiszeltlager der
Kinderfeuerwehren begann. Mit 220 Kindern – davon 120 Jungen und 100 Mädchen –
wurde es auf dem Platz im Handumdrehen wieder lebendig.
Schon der Start war lautstark. „Wie sehr freut ihr euch auf die kommenden drei Tage?“,
fragte die Lagerleitung in die Runde. Die Antwort der Kinder schallte wie aus einem Mund
durch die große Halle: „Jaaaa!“. Nach diesem gemeinsamen und unmissverständlichen
Jubel eröffnete Kreisjugendfeuerwehrwartin Anna Jakobs das Zeltlager offiziell. Auf die
angehenden Feuerwehrleute wartete ein straffes Programm. Im Mittelpunkt standen viele
bunte Workshops sowie traditionelle Lagerwettbewerbe, bei denen die Gruppen
spielerisch gegeneinander antraten. Nach drei Tagen voller Abenteuer und Gemeinschaft
endete das Zeltlager für die Jüngsten am Donnerstag. „Solle es noch einmal ein Zeltlager
für euch geben?“, werden die Kinder bei der Abschlussveranstaltung von Jakobs gefragt,
woraufhin ein wiederhallendes und eindeutiges „Jaaa!“ erneut durch die große Halle tönte.
Spannung bis zum Schluss: Die Lagersieger stehen fest
Der Alltag im Camp folgte festen Strukturen, unterbrochen von harten, aber fairen
Wettkämpfen. Während der Orientierungs- und Nachtmärsche erkundete der Nachwuchs
die Umgebung und löste an verschiedenen Stationen feuerwehrtechnische und
spielerische Teamaufgaben. Das sportliche Highlight der älteren Jugendlichen bildete ein
großes Wikingerschach-Turnier, das in einem Finale am Montag gipfelte.
Am Ende sicherte sich die Jugendfeuerwehr Holtrop den begehrten ersten Platz der
Gesamtwertung. Auch bei den jüngsten Brandschützern der Kinderfeuerwehr ging es heiß
her: Nach einem Marsch in der Dämmerung und spannenden Spielen auf dem
Lagergelände triumphierte die Kinderfeuerwehr Hage.
Das Zeltlager 2026 im Überblick
Die Platzierungen der Wettbewerbe:
Kategorie Platz 1 Platz 2 Platz 3
Jugendfeuerwehr JF Holtrop JF Hamswehrum JF Suurhusen
Kinderfeuerwehr KF Hage KF Riepe KF Brookmerland-Nord (1 Punkt
Abstand)
Zahlen & Fakten:
• Gesamtteilnehmer: Über 1.000 Feuerwehrleute.
• Jugendfeuerwehren: Über 900 Jugendliche aus 47 Wehren, 5 aus dem Landkreis Leer
(Phase 1).
• Kinderfeuerwehren: 220 Kinder (120 Jungen, 100 Mädchen) (Phase 2).
• Fläche: Rund 5 Hektar (entspricht ca. 5 Fußballfeldern).
• Diversität: Immer mehr Mädchen schließen sich den Jugendfeuerwehren an; der
weibliche Anteil liegt inzwischen bei rund einem Drittel – Tendenz weiter steigend. Bei den
Kinderfeuerwehren liegt er im aktuellen Camp bereits bei fast der Hälfte.
Ein großer Dank geht auch an die vielen Freiwilligen, die uns im Zeltlager unterstützt
haben: Vom DRK-Ortsverein Dornum, dem Versorgungszug Landkreis Aurich bis zu
Wilhelm Broeksmid, Hayo Verbeek und Gabrielle Oltmanns, die uns die Strukturen vor Ort
zur Verfügung gestellt haben.
Sponsoren, die das Zeltlager ermöglicht haben:
Landkreis Aurich
Gemeinde Dornum
Ostfriesische Brandkasse
Sparkasse Aurich-Norden
Raiffeisen-Volksbank
Edeka Foodservice Aurich
Bäckerei Lorenz
BZN Bauzentrum Aurich
Schoolmann Veranstaltungstechnik
Regionalteams LK Aurich Sozialraumorientierung
Landhandel Nord-West
1TopIT
NOZ/Ostfriesischer Kurier
Nordseeferien Horn
Nord Apart Verwaltungsgesellschaft mbh
Nordsee.holiday
NATURA Dornum
Yacht Technik Janßen
Tourismus GmbH
Ostfriesische Nachrichten
Cramer Bedachung & Fassade
Bauunternehmen Helge Koskowski
Nietiedt Niederlassung Riepe
JE Rent & Service
Osterkamp Gbr Landwirtschaft
Text: Merlin Klinge
Eröffnung 2. Kreiszeltlager der Kinderfeuerwehren
07. Juli 2026
Auf dem Zeltplatz in Schwittersum blieb es am Dienstagvormittag nicht lange ruhig. Kaum hatten die über 900 Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Aurich ihre Koffer gepackt und das Gelände verlassen, zog schon die nächste Generation ein. Das zweite Kreiszeltlager der Kinderfeuerwehren hat begonnen. Mit 220 Kindern, davon 120 Jungen und 100 Mädchen wurde es auf dem Platz im Handumdrehen wieder lebendig.
Schon der Start war lautstark. „Wie sehr freut ihr euch auf die kommenden drei Tage?“, fragte die Lagerleitung in die Runde. Die Antwort der Kinder schallte wie aus einem Mund durch die große Halle: „Jaaaa!“ Nach diesem gemeinsamen und unmissverständlichen Jubel eröffnete Kreisjugendfeuerwehrwartin Anna Jakobs das Zeltlager offiziell.
Auf die angehenden Feuerwehrleute wartet nun ein straffes Programm. Genau wie die älteren Jugendlichen in der Vorwoche freuen sich die Kinder auf jede Menge Spiel und Spaß. Im Mittelpunkt stehen dabei die traditionellen Lagerwettbewerbe, bei denen die Gruppen spielerisch gegeneinander antreten und viele bunte Workshops. Nach drei Tagen voller Abenteuer und Gemeinschaft endet das Zeltlager am Donnerstag.
Text: Merlin Klinge


