Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Norden – Ehrungen, Auszeichnungen und wichtige Weichenstellungen für die Zukunft
30. Januar 2026
Am 30. Januar 2026 fand im Hotel Reichshof die 138. Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Norden statt. Stadtbrandmeister Thomas Kettler begrüßte zahlreiche Mitglieder aller Abteilungen, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Gäste befreundeter Organisationen.
Rückblick des Stadtbrandmeisters
In seinem Jahresbericht stellte Kettler die Vielseitigkeit des Einsatzjahres 2025 fest, welche die Feuerwehr zu insgesamt 433 Einsätzen forderte. Er ging auf besondere Einsatzschwerpunkte, die gestiegene Komplexität der Gefahrenabwehr sowie auf wichtige Investitionen ein – darunter die Beschaffung des TLF 3000 und des HLF 20, die zusammen ein Investitionsvolumen von rund 1,3 Millionen Euro ausmachen.
Ein zentrales Thema war erneut das geplante Feuerwehrmuseum, das die Norder Feuerwehr vorbereitete. Die dazu benötigten Fördermittel in Höhe von insgesamt 125.000 Euro sowie weitere 80.000 Euro städtische Beteiligung wurden durch die Feuerwehr selbst in Eigenregie organisiert und beantragt. Trotz dieser einzigartigen Ausgangslage liegt das Projekt derzeit auf Eis, denn die notwendige Baugenehmigung steht weiterhin aus. Kettler machte deutlich, dass sich dadurch der Zeitplan erheblich verzögere.
Für das laufende Jahr blickte Kettler auf mehrere große Aufgaben:
- das 140‑jährige Jubiläum der Feuerwehr,
- die Weiterentwicklung der Einsatzstellenhygiene,
- die geplante Anschaffung eines Wechselladerfahrzeugs,
- die dringend benötigte Übungsfläche,
- sowie die Hoffnung auf eine zeitnahe Genehmigung des Museumsprojekts.
Jugendfeuerwehr – Ein herausragendes Jahr
Stadtjugendfeuerwehrwart Daniel Blankenhagen berichtete über ein äußerst ereignisreiches Jahr 2025. Die Jugendfeuerwehr feierte ihr 30‑jähriges Bestehen mit zahlreichen Wettbewerben, Ausbildungsdiensten, Schwimmabzeichen, Zeltlagern und einem großen Festwochenende auf dem Marktplatz.
Auch die Kinderfeuerwehr blickte auf ein aktives Jahr mit vielen Aktionen und der erfolgreichen Brandflohabnahme zurück.
Im Anschluss meldeten sich die Jugendsprecher Yven Daro und Joel Sanders zu Wort, die die Arbeit der Betreuer würdigten und die Bedeutung der Feuerwehrgemeinschaft für die Jugendlichen hervorhoben. Sie betonten das Zeltlager zum 30-jährigem Jubiläum das Highlight im letzten Jahr war.
Ansprachen der Gäste
Bürgermeister Florian Eiben kündigte an, die noch ausstehenden Baugenehmigungen – sowohl für das Museum als auch für die Übungsfläche – nun zur Chefsache zu machen.
Die Jugendbürgermeisterin Alina Paris lobte die Arbeit der Einsatzkräfte sowie die bedeutende Rolle der Jugend- und Kinderfeuerwehr.
Kurdirektorin Eva Krüger-Linzer und Olaf Wiltfang, Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsbetriebe Norden GmbH, betonten, wie wichtig die Feuerwehr für das Sicherheitsgefühl der Bürger und der vielen Gäste der Stadt sei. Sie überreichten eine Spende von 1.000 Euro an die Wehr.
Regierungsbrandmeister Erwin Reiners beleuchtete zukünftige Herausforderungen im Einsatzdienst, gab Einblicke in Neuerungen an der Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBKN) und übermittelte Grüße des Innenministeriums und des NLBKN.
Ehrungen
Für besondere Leistungen und langjährige Mitgliedschaften wurden zahlreiche Kameradinnen und Kameraden geehrt:
Die meisten geleisteten Stunden bei der Jugendfeuerwehr haben Emily Neemann (zum dritten Mal in Folge mit 213 Stunden) und Jenke Noormann (mit 228 Stunden). Jeder von Ihnen erhielt einen Wanderpokal sowie einen Umschlag mit einer Überraschung.
Die meisten geleisteten Stunden Platz 1 mit 422,02 Stunden Simen Balzer, gefolgt von Liudmiyla Fatkullina mit 421,37 Stunden.
Die weiteren Plätze gehen an Veikko Ketelsen, Tjado Campen, Wilko Robert Gorre, Lara-Marie Blankenhagen, Gerhard Hönnig, Sven Bartmann , Sebastian Blankenhagen und Manuel Tamminga.
Für 40 Jahre aktiven Dienst wurde Andreas Jäckel geehrt.
Die Ehrung über 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt Erich Weege, der heute noch aktiv die Datenpflege der Einsatzberichte übernimmt.
Beförderungen
Aufgrund der neuen landesweiten Dienstgradstruktur wurden in diesem Jahr besonders viele Beförderungen ausgesprochen.
Ernannt zur Feuerwehrfrau / zum Feuerwehmann wurden:
Tarek Alawad, Tim-Daniel de Wall, Heye Hopp, Timo Lorenz, Abdiwali Maalin Said, Emke Schierenstedt, Siebo Schröder, Janna Schumann, Albert Wolf.
Ernannt zur Oberfeuerwehrfrau / zum Oberfeuerwehmann wurden:
Siemen Balzer, Tjardo Bents, Lara-Marie Blankenhagen, Sebastian Blankenhagen, Leon Bruns, Kevin Büsing, Mirko Daniels, Nadine Dietl, Tim Evers, Liudmyla Fatkullina, Tim Grüneweg, Veikko Ketelsen, Artur Michel, Mohammed Nabha, Markus Poppinga, Wilko Richter, Alexander Schmitz, Frank Tjaden, Mika van Loh, Finn Wiltfang.
Zur Ersten Hauptfeuerwehrfrau / zum Ersten Hauptfeuerwehrmann wurden befördert:
Thorsten Buß, Thorsten Carls, Ulfert Diepen, Karl-Heinz Gebauer, Patrick Geisen, Ingo Heims, Andreas Jäckel, Jens Luitjens, Alwin Mellies, Torsten Mennen, Ode Odens, Madlen Päpke, Heiko Richter, Heiko Schwitters, Helmut Strand, Manuel-Dieter Zell.
Zur Löschmeisterin / zum Löschmeister wurden befördert:
Wilko Robert Gorre,
Christian Feldmann zeitgleich eingesetzt als Staffelführer GW-A,
Alexander Fricke zeitgleich eingesetzt als stellv. Gruppenführer LF KatS,
Timo Hasbargen zeitgleich eingesetzt als Staffelführer DLAK,
Mareike Pieper zeitgleich eingesetzt als Gruppenführerin LF-Logistik,
Zur Oberlöschmeisterin / zum Oberlöschmeister wurden befördert:
Tjado Campen, Nico de Vries, Aike Hausberg, Jessica Kettler, Frank Wäcken
Zum Hauptlöschmeister wurde befördert:
Stefan Schröder
Zum Ersten Hauptlöschmeisterin / zum Ersten Hauptlöschmeister wurden befördert:
Klaus Dehne, Jörg Päpke
Zum Ersten Hauptbrandmeister wurde befördert:
Thomas Weege
Manuel-Dieter Zell wurde kommissarisch zum stellv. Staffelführer GW-A ernannt.
Wilko Bruns wurde kommissarisch zum stellv. Gruppenführer TLF 3000 ernannt.
Timo Klingenborg wurde auf eigenem Wunsch aus dem Amt des stellv. Zugführers (2. Zug) entlassen.
Die Aufgabe des Atemschutzgerätewartes wurde von Alexander Fricke an Irena Schott übergeben.
Unter „Verschiedenes“ meldete sich Alterskamerad Heino Schmull zu Wort. Mit seinen persönlichen Erinnerungen an frühere Zeiten schlug er den Bogen zur modernen Feuerwehrarbeit – wie immer in gespannter Stille, denn seinen Worten lauschte die ganze Versammlung aufmerksam.
Abschluss
Stadtbrandmeister Kettler dankte allen Einsatzkräften, Ausbilderinnen und Ausbildern, Unterstützern, Betreuenden und politischen Entscheidungsträgern. Die Freiwillige Feuerwehr Norden sei für die bevorstehenden Aufgaben gut gerüstet und blicke zuversichtlich auf das Jubiläumsjahr.
Text&Bilderr: Oliver Prigge
Jahreshauptversammlung Brookmerland Nord
30. Januar 2026
Neues Kommando für Brookmerland Nord – 30. Januar 2026
119 Feuerwehrmitglieder am neuen Standort
Die erste Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Brookmerland Nord eröffnete Ortsbrandmeister Erhard Tammen pünktlich um 19:30 Uhr im neuen Feuerwehrgerätehaus am Adeweg in Osteel. Zunächst berichtete Tammen von der neuen Mannschaftsstärke mit insgesamt 119 Mitgliedern. Davon bilden 56 Feuerwehrfrauen und -männer die Einsatzabteilung, 14 Alterskameraden in der Ehrenabteilung sowie 20 Jugendfeuerwehr- und 29 Kinderfeuerwehrmitgliedern.
Der Ortsbrandmeister blickte auf das vergangene Jahr zurück, in dem neben den Einsätzen auch viel Außergewöhnliches stattfand. Es war das letzte Jahr, in dem die beiden Wehren Osteel und Leezdorf noch eigenständig waren, ehe sie aufgelöst wurden. Im Mai konnte ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF20) aus dem Werk in Ulm abgeholt werden. Dank Norbert Müller, erhielt man in der von ihm erstellten Chronik, einen historischen Blick auf die damaligen Verhältnisse. Diese spiegelt 90 Jahre Feuerwehrarbeit beider Standorte wider. Mit dem Eintreten der Satzung am 01. November entstand die Ortswehr Nord. Wenig später fand im November in einem festlichen Rahmen die symbolische Schlüsselübergabe des neuen Gerätehauses mit über 150 Teilnehmenden statt. Viele Gäste und die Verwaltung der Samtgemeinde Brookmerland richteten Worte an die Zuhörer.
Als Gastredner der Jahresversammlung kam auch Gemeindebrandmeister Klaus-Dieter Cassens zu Wort. Wie in jedem Jahr startete er mit den Zahlen der Einsätze der gesamten Brookmerlander Feuerwehren. Ein deutlicher Abwärtstrend war bei den Einsätzen zu verzeichnen. Statt im Vorjahr zu noch 124 Einsätzen, mussten die Wehren zu insgesamt 85 Einsätzen ausrücken. Zusammengesetzt aus 29 Brandeinsätzen und 56 Hilfeleistungen. Der Anteil der Brandeinsätze ist somit nur ein Drittel zum Vorjahr. Einsätze aufgrund von Naturereignissen, wie Sturm- und Starkregen waren mit Blick auf die Zahlen extrem zurückgegangen. 2024 waren es noch 25 und im letzten Jahr glücklicherweise nur zwei. Außerdem erwähnte Cassens die hohe Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden aller Mitglieder. Im Durchschnitt leisteten alle 154 Brookmerlander Einsatzkräfte jeweils 136 Stunden im gesamten Jahr ab.
Auch als Gast und ehemaliger Jugendwart, berichtete Reent Campen vom Arbeitsjahr 2025 der Nachwuchskräfte. Die traditionellen Veranstaltungen, wie das Sammeln der Weihnachtsbäume, der Umwelttag, das Zeltlager und die Weihnachtsfeier standen wieder einmal auf dem Plan. Außerdem gab es einen besonderen Dienst an der Grundschule Osteel. Eine Übung zum Evakuieren des Gebäudes und Ablöschen eines Palettenhauses standen bei den Jugendlichen besonders hoch im Kurs. Leider musste Campen die Wehr verlassen. Wegen eines Beschlusses, des neuen Zonenmodells der Einsatzgebiete und des Wohnortwechsels, trat der ehemalige Jugendwart einer anderen Ortsfeuerwehr bei.
Kinderfeuerwehrwartin Hanne Tammen erzählte von der anfänglichen feuerwehrtechnischen Ausbildung der jüngsten Nachwuchsabteilung. Zudem konnte auch an anderen besonderen Veranstaltungen teilgenommen werden. Am ersten Wettbewerb der Kinderfeuerwehr des Landkreises, konnten mit zwei Gruppen die Plätze 14 und 16 belegt werden. Als Sieger konnte man beim ersten Gemeinde-Kinder- und Jugendfeuerwehrtag den Platz verlassen. Als Weihnachtsfeier stand eine Übernachtung im neuen Feuerwehrhaus auf dem Plan.
Bevor man zum Ende des Abends, zu dem besonderen Tagesordnungspunkt „Wahlen“ kommen konnte, wurden aufgrund neuer Wohnorte, neben Reent Campen auch Emily Lüpkes, Mirco Frieden und Hilko Ulferts verabschiedet. So wurden im Anschluss, alle Funktionen aufgrund der Fusion beider Wehren, neu gewählt werden. Dadurch ist ein neues Kommando entstanden. Neben altbekannten Gesichtern, fanden auch neue Mitglieder im Kommando einen Platz. Nach Ablauf der Amtszeit des stellvertretenden Ortsbrandmeisters, erhält Helmut Brust ab 01.08.2026 die Funktion des Zugführers. Die Gruppenführer der Fahrzeuge konnten auch in einem Rennen der Stimmzahlen vergeben werden. Für das Mittlere Löschfahrzeug (MLF) wurde Mirco Dirks Gruppenführer und Hanne Tammen als Stellvertreterin gewählt. Für derzeit noch das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF), künftig das Löschgruppenfahrzeug (LF20), wählte die Mannschaft Carsten Redenius als Gruppenführer und Thorsten Arends als Stellvertreter. Gerold Saadthoff erhält die Führung auf dem derzeitigen Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) und künftig dem Einsatzleitwagen (ELW), neben Heinz-Hermann Kalkwarf als Stellvertreter. Neuer Jugendwart wurde Timo Garrelts und Dennis Uphoff als Stellvertreter. Hanne Tammen wurde wieder zur Kinderfeuerwehrwartin gewählt und Bianca Rosenboom als Stellvertreterin.
In folgender Reihenfolge erhielten die genannten Personen die Hauptfunktion sowie die Stellvertretung: Zu Gerätewarten wurden Hermann Koesling, Thorsten Janssen und Jelto Wilms bestimmt. Die Funktion der Atemschutzgerätewarte bekleiden Arne Tammen und Thorsten Arends. Als Sicherheitsbeauftragte konnten sich Malte Schönfeld und Thade Brüning durchsetzen. Die Wahl des Pressewartes konnten Carsten Redenius und Wenke Brust für sich behaupten. Als Kleiderwart erhielt Merlin Wunder die meisten Stimmen. Außerdem wurde Wenke Brust Schriftwartin. So ging die vermutlich längste Jahreshauptversammlung nach Mitternacht und über fünf Stunden Dauer zu Ende.
Bildunterschrift:
hinten v.l.: Wenke Brust, Arne Tammen, Helmut Brust, Mirco Dirks, Thorsten Arends, Carsten Redenius, Gerold Saadthoff und Heinz-Hermann Kalkwarf
vorne v.l.: Erhard Tammen, Malte Schönfeld, Merlin Wunder, Hermann Koesling, Thorsten Janssen, Jelto Willms, Timo Garrelts, Dennis Uphoff, Hanne Tammen und Klaus-Dieter Cassens
Text: Carsten Redenius
Bild: Jannik Schönfeld
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Aurich
30. Januar 2026
Auf ein überaus ereignisreiches, abgelaufenes Jahr 2025 konnte die Feuerwehr Aurich im Zuge ihrer kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Ortsbrandmeister Bernd Saathoff konnte dazu alle teilnehmenden Mitglieder der Jugend-, Einsatz- und Ehrenabteilung, eine Vielzahl erschienener Gäste aus den Reihen benachbarter Ortswehren sowie diverser Ebenen der Politik und der Feuerwehrführung willkommen heißen. 223 Einsätze hat die derzeit 91 aktive Mitglieder umfassende Feuerwehr Aurich im abgelaufenen Kalenderjahr abgearbeitet. Neben dem gewohnt hohen Anteil routinemäßiger Alarmierungen wie Brandmeldeanlagen (60) oder Notfalltüröffnungen (30) blieben den Feuerwehrleuten auch diverse herausfordernde Einsatzsituationen in Erinnerung, auf die im Zuge des Jahresberichts zurückgeblickt worden ist.
Dazu zählten unter anderem der Brand eines Autos in der Tiefgarage unter dem Marktplatz, ein rasch eingedämmter Dachstuhlbrand an der Ecke Leerer Landstraße/Lüchtenburger Weg, der ausgedehnte Schuppenbrand inmitten der Innenstadt sowie zwei Feuer in Mehrparteienhäusern, bei denen Menschen aus verrauchten Gebäuden in der Zingelstraße (Juli) und der Nürnburger Straße (Dezember) gerettet werden mussten. Anfang Juli brannte es zudem im laufenden Betrieb auf der Kardiologie-Station des Krankenhauses, durch das umsichtige Handeln des Klinikpersonals und die hervorragende Zusammenarbeit aller Rettungskräfte kam hierbei kein Mensch zu Schaden. Ebenfalls besonders hatten wohl viele Anwesende noch das intensive Feuer in der nur wenige Monate zuvor neu eröffneten Markthalle im September vor Augen. Aber auch einige fordernde Hilfeleistungseinsätze wurden im abgelaufenen Jahr abgearbeitet und damit Menschen wie auch Tieren in Not geholfen. Darüber hinaus unterstützte die Auricher Wehr diverse Male mit Fahrzeugen und Kräften in umliegenden Gemeinden.
Kinderfeuerwehrwartin Hilke Harms, Jugendfeuerwehrwart Malte Scherbening und Norbert Eilers von der Ehrenabteilung schilderten in ihren Jahresberichten die vielseitigen Aktivitäten der jüngsten bis hin zu den ältesten Mitgliedern der Feuerwehr Aurich. Menno Tosch berichtete von diversen Terminen, die im Rahmen der Brandschutzerziehung für Kindergarten- und Schulkinder angeboten worden sind. Anschließend konnte Bürgermeister Horst Feddermann die amtierende Wehrführung um Ortsbrandmeister Bernd Saathoff und Stellvertreter Heiko Klaaßen nach der eindeutigen Wiederwahl im Oktober vergangenen Jahres für weitere sechs Jahre in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen und sie damit in ihren Ämtern bestätigen.
Im Rahmen der Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen wurden zunächst Björn Kröger, Julian Meyer und Leon Ott zu Feuerwehrmännern ernannt. Stefan Arnold, Jan Oldziejewski, Paul Rinne und Leon Wagenschütz sind zum Oberfeuerwehrmann, Franziska Bruns, Hilke Harms und Nadine Menssen zur Ersten Hauptfeuerwehrfrau befördert worden. Die Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr konnte Dirk Freitag verliehen werden, als kleine Überraschung des Abends wurde Christian Balbach für sein schon viele Jahre andauerndes Engagement als Kreisausbilder sowie Beauftragter für den Atemschutz auf Stadt- und Kreisebene mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Silber ausgezeichnet.
Auf dem Gruppenbild v.l.n.r.: Erwin Reiners, Marco Päben, Horst Feddermann, Saskia Buschmann, Bernd Saathoff, Dirk Freitag, Christian Balbach, Franziska Bruns, Sarah Buss, Hilke Harms, Jan Oldzijewski, Nadine Menssen, Björn Kröger, Stefan Arnold, Julian Meyer, Paul Rinne, Leon Ott, Leon Wagenschütz, Heiko Klaaßen, Heinz Hollwedel.
Text&Bild: Sönke Geiken
Neue Atemschutzgeräteträger
24. Januar 2026
Am gestrigen Samstag fand die theoretische und praktische Prüfung der Atemschutzgeräteträger der Inseln Juist, Baltrum und Norderney im Feuerwehr Ausbildungszentrum Georgsheil statt.
Vorangegangen waren Ausbildungen auf den jeweiligen Inseln in deren Feuerwehr.
Hier wurden Grundkenntnisse von den Ausbildern in der Feuerwehr vermittelt.
Am letzten Wochenende (17./18. Januar) waren dann drei Ausbilder auf die Insel Norderney gekommen um die 13 Kameraden und Kameradinnen an 2 Tagen noch intensiver auf die Prüfung vorzubereiten.
Die Insel Juist stellte 4 Kameraden, von Baltrum kam 1 Kamerad und von Norderney waren 8 Kameraden dabei.
Am Samstag (24. Januar 2026) stand dann die Prüfung in Georgsheil an. Diese Prüfung haben alle 13 Kameraden bestanden. Die Feuerwehr Norderney sagt herzlichen Glückwunsch und freut sich über 8 neue Atemschutzgeräteträger für Norderney.
Text&Bild: Eilbertus Stürenburg
Erste Jahreshauptversammlung im neuen Feuerwehrhaus - Krummhörn-Ost
24. Januar 2026
Am Samstag, dem 24.01.2026, fand die erste Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Krummhörn-Ost im neuen Feuerwehrhaus statt.
Ortsbrandmeister Markus Schink blickte in seinem Bericht auf die Jahre 2024 sowie 2025 zurück und hob besonders das Jahr 2025 als sehr ereignisreich hervor. Der Ortsfeuerwehr gehören derzeit 47 Mitglieder der Einsatzabteilung, zehn Mitglieder der Jugendfeuerwehr, 23 Kameraden der Altersabteilung sowie 95 fördernde Mitglieder an. Im Jahr 2024 wurde die Feuerwehr zu insgesamt 18 Einsätzen alarmiert, darunter acht Brandeinsätze, neun Hilfeleistungen sowie ein Voralarm der Kreisfeuerwehrbereitschaft.
2025 rückte die Wehr zu insgesamt 24 Einsätzen aus. Diese gliederten sich in elf Brandeinsätze, zwölf Hilfeleistungen und einen Übungseinsatz. Zudem berichtete Schink, dass es infolge der Einführung des neuen Leitstellensystems der Leitstelle Ostfriesland Mitte vergangenen Jahres bereits zu gemeinsamen Einsätzen mit der Feuerwehr der Gemeinde Hinte in Cirkwehrum kam.
Ein ganz besonderer Einsatz erreichte die Feuerwehr Krummhörn-Ost am 17.07.2025 über die Meldeempfänger: „Letzte Ausfahrt von den alten Standorten, ab 19 Uhr Fahrzeuge besetzen und direkte Anfahrt zum neuen Feuerwehrgerätehaus“, so Schink. Der Umzug in das neue Feuerwehrhaus sowie die Indienststellung des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs 10 (HLF 10) stellten den Höhepunkt des Jahres 2025 dar.
Am 02.08.2025 erfolgte die offizielle Übergabe des neuen Feuerwehrstandortes durch die Gemeindeverwaltung an die Ortsfeuerwehr. Eine Woche später schloss sich ein Festwochenende an. „Das gesamte Wochenende war ein voller Erfolg“, betonte Schink und sprach allen Beteiligten seinen besonderen Dank aus.
Weiterhin berichtete der Ortsbrandmeister, dass Hendrik Akkermann nach 25 Jahren die Brandschutzerziehung an der Grundschule Jennelt an seine Nachfolger Hendrik Keller und Dennis Hinrichs übergeben habe.
Insgesamt habe die Ortsfeuerwehr Krummhörn-Ost im Jahr 2025 10.076 Stunden im Dienst der Allgemeinheit geleistet. Neben dem neuen Feuerwehrgerätehaus und dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug habe die Wehr zudem neue Einsatzbekleidung einschließlich neuer Helme erhalten. Darüber hinaus seien ein mobiler Wasserwerfer, erste Ausstattungsgegenstände für das Hygienekonzept sowie eine Sichtschutzwand beschafft worden. In nächster Zeit werde außerdem die Auslieferung des neuen Gerätewagen-Logistik für die Feuerwehr Krummhörn-Ost erwartet, so Schink.
Für die Jugendfeuerwehr berichtete Markus Harms, dass dort derzeit fünf Mädchen und fünf Jungen aktiv seien. Auch für die Jugendfeuerwehr sei der Umzug in das neue Feuerwehrhaus ein besonderes Ereignis gewesen. Neben zahlreichen anderen Veranstaltungen wurde bereits ein Übernachtungsdienst im neuen Standort durchgeführt, so Harms.
Den Bericht der Kinderfeuerwehr verlas Nicole Bruns. Im vergangenen Jahr konnten neun Kinder in die Jugendfeuerwehr übernommen werden. Zudem wurde siebenmal erfolgreich die Auszeichnung „Brandfloh“ abgelegt. Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützern der Kinderfeuerwehr.
Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung nahm Gemeindebrandmeister Jan-Jürgen Lüpkes mehrere Ernennungen und Beförderungen vor.
Yannik Wübbena, Tom-Luca Wübbena, Marlon Papsdorf, Justin Behler, Dominik Müller und Christian van der Werff wurden zu Feuerwehrmännern ernannt.
Nico Eeten wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert.
Timo Akkermann ist nun Erster Hauptfeuerwehrmann.
Ortsbrandmeister Schink richtete an dieser Stelle einen großen Dank an die Firma Blume Ideal aus Pewsum aus, die alle 19 Blumensträuße für die Jahreshauptversammlung spendete.
Einen bedeutenden Programmpunkt bildeten die insgesamt 16 Ehrungen verdienter Mitglieder, die zusammen auf beeindruckende 840 Dienstjahre zurückblicken können.
Für 25 Jahre Dienst in der Krummhörner Feuerwehr wurden Christian Harms, Markus Harms und Markus Schink ausgezeichnet.
Für 45 Jahre wurden Manfred Akkermann, Gerold Willems, Gerhard Eeten und Hendrik Akkermann geehrt.
Auf eine 50-jährige Dienstzeit blicken Helmut Diekmann, Martin Beer, Jann Reck, Hermann Ziese und Jan Hinrichs zurück.
Für 55 Jahre erhielten Focko Tapper und Manfred Siebelds eine Ehrung.
Herke Ross und Karl Saathoff wurden für 60 Jahre Dienst in der Krummhörner Feuerwehr ausgezeichnet.
Abschließend wurden Jan Eeten, Hermann Ziese, Johann Sparenborg und Reinhard Mang feierlich aus der Einsatzabteilung verabschiedet und in die Altersabteilung übernommen.
Auf dem Bild:
Hintere Reihe von links nach rechts: Christian Bruns, Justin Behler, Marlon Papsdorf, Yannik Wübbena, Dominik Müller, Helmut Diekmann, Martin Beer, Jann Reck, Jan Hinrichs, Hermann Ziese
Mittlere Reihe von links nach rechts: Dennis Hinrichs, Markus Schink, Timo Akkermann, Alina Schink, Christian van der Werff, Gerhard Eeten, Nico Eeten, Hendrik Akkermann, Karl Saathoff, Manfred Akkermann, Focko Tapper, Manfred Siebelds, Edith Siebelds, Michael Siebelds, Markus Harms, Jan-Jürgen Lüpkes, Gerold Willems, Christian Harms, Tom-Luca Wübbena, Uwe Behrends, Roelf Odens
Vordere Reihe von links nach rechts: Margarete Akkermann, Margret Akkermann, Erna Saathoff, Friederike Tapper, Heide Hinrichs, Brigitte Ross, Herke Ross, Lydmula Titova
Text&Bild: Kilian Peters
Neue Atemschutzgeräteträger für Inselwehren
24. Januar 2026
Mit Erfolg beendeten 13 Insulaner den Lehrgang für Atemschutzgeräteträger, der mit dem Prüfungstag am Ausbildungszentrum in Georgsheil zu Ende ging. Eigens für die Inseln des Landkreises
wurde dieser Lehrgang von der Kreisausbildung an mehreren Wochenenden ermöglicht.
Ab sofort kann die Feuerwehr Juist somit auf vier neue Atemschutzgeräteträger zurückgreifen. Von der Nachbarwehr Norderney waren acht Kameradinnen beteiligt, von der Feuerwehr Baltrum einer.
Mit Sebastian Grafe, Jona Rose, Benedikt Voorwoldt und Jan-Kajetan Sendil verstärkt sich die Auswahl an Einsatzkräften unter Atemschutz enorm.
Die Feuerwehr Juist bedankt sich bei der Kreisausbildung für die Möglichkeit der Durchführung, der Feuerwehr Norderney als Hauptorganisator, und ganz besonders bei Hauptlöschmeister Hauke Janssen-Visser, der die Mitglieder der Juister Feuerwehr auf der Insel auf diesen Lehrgang geschult und trainiert hat.
Text&Bilder: Arend Janssen-Visser
Gemeinsamer Lehrgang der Inselfeuerwehren
17. Januar 2026
Aktuell befinden sich vier Kameraden der Feuerwehr Juist auf der Nachbarinsel Norderney. Grund hierfür ist ein Lehrgang für Atemschutzgeräteträger der drei zum Landkreis Aurich gehörenden Inseln Norderney, Juist und Baltrum, bei dem Mitglieder aller drei Inselwehren im Umgang mit Atemschutzgeräten vertraut gemacht werden. Einen Abschluss dieser Ausbildung soll es am kommenden Wochenende am Ausbildungszentrum in Georgsheil geben.
Unser Bild zeigt die Juister Kameraden, die im Rahmen eines Gewöhnungslaufs den Norderneyer Wasserturm bestiegen haben. Als Belohnung gab es hier einen Blick auf die deutlich schönere Heimatinsel.
Text: Arend Janssen-Visser
Foto: Freiwillige Feuerwehr Norderney
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Spetzerfehn mit Ehrung und Beförderungen
16. Januar 2026
Am vergangenen Freitag begrüßte Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Heykes die Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung, die Seniorenabteilung, die Jugendfeuerwehr sowie die anwesenden Gäste aus Feuerwehrführung und Gemeindeverwaltung herzlich zur Jahresversammlung.
In seinem Rückblick berichtete Heykes von einem ereignisreichen Jahr 2025. Die insgesamt 36 aktiven Kameradinnen und Kameraden absolvierten 31 Einsätze, davon 17 im eigenen Einsatzgebiet. Darüber hinaus wurden mehrere Verkehrsabsicherungen sowie eine Brandsicherheitswache durchgeführt. Im Jahr 2025 wurden 29 Lehrgänge auf Gemeinde- und Kreisebene sowie acht Landeslehrgänge besucht. In 47 Dienstabenden fanden Unterweisungen, Überprüfungen, Übungen und feuerwehrtechnische Ausbildungen in verschiedenen Bereichen statt. Hinzu kamen Veranstaltungen wie die Maibaumfeier, das Feuerwehrfest und das Verknobeln. Außerdem berichtete Heykes über diverse Neuanschaffungen durch die Gemeinde Großefehn und den Förderverein. Dazu zählen unter anderem Material für die Hygienekomponente des Gerätewagen-Logistik 1, Ausrüstung für die Wasserrettung sowie der zuletzt angeschaffte automatisierte externe Defibrillator. Abschließend informierte er über den aktuellen Stand des Anbaus am Feuerwehrhaus.
Im Rahmen der Jahresversammlung wurden sieben Kameraden zum Feuerwehrmann ernannt: Max Kruse, Lennard Fecht, Keven Klunder, Marcel Loets, Markus Renken, Mirco Meyer und Jannik Brinkmann. Lukas Gerdes und Moritz Schürholz erhielten die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann. Alexander Heykes wurde zum Löschmeister befördert.
Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung von Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Heykes für 25 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Wilhelm Gerdes würdigte in seiner Rede seinen Werdegang mit zahlreichen Lehrgängen und Funktionen. Heykes ist seit nunmehr 16 Jahren Ortsbrandmeister in Spetzerfehn und seit 2022 zudem stellvertretender Gemeindebrandmeister der Feuerwehr Großefehn. Als Anerkennung wurde ihm das Abzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft verliehen.
Der stellvertretende Jugendwart Alexander Heykes blickte auf rund 125 Stunden engagierte Ausbildungs- und Jugendarbeit zurück. Neben den regelmäßig stattfindenden Dienstabenden mit feuerwehrtechnischer Ausbildung wurden zahlreiche Aktivitäten angeboten. Ein Höhepunkt stellte das Bezirkszeltlager in Tannenhausen dar, bei dem Spiele, Wettbewerbe und ein gemeinsamer Grillabend mit der Einsatzabteilung für eine erlebnisreiche Woche sorgten. Zu den weiteren Aktionen zählten die Weihnachtsbaumsammelaktion, die Pflege der Hydranten sowie die Teilnahme am Gemeindejugendfeuerwehrtag in Akelsbarg. Zudem konnten im vergangenen Jahr drei Leistungsspangen und zwei Abzeichen der Jugendflamme 2 verliehen werden.
Zum Jahresende 2025 gehörten der Jugendfeuerwehr insgesamt zwölf Mitglieder an, darunter acht Jungen und vier Mädchen. Eine Kameradin wurde in die Einsatzabteilung übernommen.
Im Jahr 2025 absolvierte die Kinderfeuerwehr rund 55 Dienststunden. Die elf Kinder, neun Jungen und zwei Mädchen, wurden dabei spielerisch an Themen wie Notruf, Gerätekunde, Knoten und Stiche sowie Funk herangeführt. Kinderfeuerwehrwartin Svenja Heykes berichtete außerdem von Ausflügen zur Feuerwehr Leer und zur Feuerwehrtechnischen Zentrale in Georgsheil sowie von einer Übernachtung im Feuerwehrhaus mit Spielen und Filmabend. Zudem nahm die Kinderfeuerwehr am Gemeindekinder- und Jugendfeuerwehrtag sowie am Kreiskinderfeuerwehrtag in Wigboldsbuhr teil. Bei der Brandflohabnahme im September erhielten fünf Kinder erfolgreich ihr neues Abzeichen.
Die Vertreter der Gemeindeverwaltung, darunter Bürgermeister Erwin Adams, Wolfgang Dirksen sowie der Ortsbürgermeister von Spetzerfehn, Manfred Janssen, ebenso wie Gemeindebrandmeister Mario Lienemann und Kreisbrandmeister Uwe Behrends, gratulierten den Ernannten, Beförderten und dem Geehrten. Zudem dankten sie allen Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz und betonten die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements in der Feuerwehr.
Text&Foto: Malte Wiese, Gemeindepressesprecher Großefehn
Ehrung für 30-jährige Tätigkeit als Schriftführer der Gemeindefeuerwehr Krummhörn
16. Januar 2026
Rudolf Peters wurde am Freitag, den 16.01.2026, im Rahmen des Gemeindekommandoessens von Gemeindebrandmeister Jan-Jürgen Lüpkes für seine langjährigen und besonderen Leistungen geehrt.
Seit 1996 bekleidet Peters nunmehr seit 30 Jahren das Amt des Schriftführers der Gemeindefeuerwehr Krummhörn mit großem Engagement.
Für diese besonderen Verdienste wurde ihm die Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen verliehen.
Seine Arbeit begann zu einer Zeit, in der Protokolle noch mit der Schreibmaschine erstellt wurden und Kommunikation überwiegend per Post erfolgte, was den technischen und organisatorischen Wandel der vergangenen Jahrzehnte deutlich macht.
Text&Bild: Kilian Peters
Neuer Ortsbrandmeister für die Freiwillige Feuerwehr West-/Mittegroßefehn & Ulbargen – Jahreshauptversammlung 2026
09. Januar 2026
Am Freitag, den 9. Januar 2026, fand im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr West-/Mittegroßefehn & Ulbargen die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Schütz eröffnete die Versammlung und gab in seinem Jahresbericht einen umfassenden Rückblick auf die insgesamt 49 Einsätze des Jahres 2025. Diese teilten sich auf in 31 Brandeinsätze, 14 technische Hilfeleistungen, eine Brandsicherheitswache sowie drei Fehlalarme. Darüber hinaus berichtete Schütz über die aktuellen Mitgliederzahlen, die sich auf 50 Aktive in der Einsatzabteilung, 11 Mitglieder in der Ehrenabteilung, 14 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr und 26 Kinder in der Kinderfeuerwehr verteilen.
Im Anschluss folgten die Jahresberichte des Jugendfeuerwehrwartes Renke Janssen und der stellvertretenden Kinderfeuerwehrwartin Tini Frieden, die über die zahlreichen Aktivitäten und sowie das Zeltlager des vergangenen Jahres berichteten.
Ein zentraler Punkt der Versammlung waren die turnusgemäßen Wahlen. Nach 13 Jahren im Amt trat Hans-Jürgen Schütz nicht erneut zur Wiederwahl als Ortsbrandmeister an. Mit großer Mehrheit wurde Jan Crysandt zu seinem Nachfolger gewählt. Jörg Ochsler wurde als stellvertretender Ortsbrandmeister wiedergewählt. Neben diesen Positionen wurden auch weitere Funktionen innerhalb der Wehr neu oder wiedergewählt.
Insgesamt gab es sechs Ernennungen zum Feuerwehrmann beziehungsweise zur Feuerwehrfrau sowie eine Beförderung: Laura Gronewold wurde zur Löschmeisterin befördert.
Neben den Vertretern der Gemeinde, darunter Bürgermeister der Gemeinde Großefehn Erwin Adams, Wolfgang Dirksen sowie die Ortsbürgermeisterin Silke Bergmann (Timmel/Westgroßefehn) und Ortsbürgermeister Dieter Mouson (Ulbargen), richteten auch der Gemeindebrandmeister Mario Lienemann sowie der stellvertretende Abschnittsleiter Süd, Harald Wilms, das Wort an die Versammlung. Sie gratulierten den Gewählten, dankten den Feuerwehrmitgliedern für ihr Engagement und wünschten allen viel Erfolg für das kommende Jahr.
Text&Bild: Lukas Crysandt
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wallinghausen
09. Januar 2026
Als erste der zehn Auricher Wehren richtete die Feuerwehr Wallinghausen am vergangenen Freitag ihre Jahreshauptversammlung aus. Ortsbrandmeister Gerd Gerdes und Stellvertreter Michael Wilp konnten an diesem Abend die Mitglieder der Einsatz- und Ehrenabteilung sowie anwesende Gäste aus den Reihen benachbarter Ortswehren, der Politik und der Feuerwehrführung begrüßen. Im Zuge der Tagesordnung sollten nicht nur die Aktivitäten des abgelaufenen Kalenderjahres 2025 betrachtet, sondern auch verdiente Mitglieder für ihr langjähriges Engagement gewürdigt werden.
Zu 42 Einsätzen ist die Ortsfeuerwehr Wallinghausen im vergangenen Jahr ausgerückt. Während die Einsatzabteilung derzeit 44 Mitglieder umfasst, besteht die Jugendfeuerwehr aus 26 und die Kinderfeuerwehr aus 24 aktiven Mitgliedern. Jugendfeuerwehrwart Sönke Schmidt, Kinderfeuerwehrwartin Michelle Lazar und Brandschutzerzieher Hartmut Saathoff berichteten über die vielseitig durchgeführten Aktivitäten und diverse geleistete Stunden in der Nachwuchsarbeit, sei es im Zuge von Übungsdiensten, Schulungen, dem Besuch des alljährlichen Zeltlagers oder gemeinsamen Aktivitäten mit anderen Wehren aus dem Stadtgebiet. 294 Kinder sind über das Jahr in den Themenfeldern der Brandschutzerziehung unterwiesen worden.
Durch Stadtbrandmeister Heinz Hollwedel wurden Merle Gerdes, Lena Jürgens, Thies Janssen und Ole Ludwigs zu Feuerwehrfrauen- und Feuerwehrmännern ernannt sowie Marc Coordes und Steffen Schmidt zum Oberfeuerwehrmann befördert. Von Kreisbrandmeister Uwe Behrends erhielt Sönke Schmidt die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Bronze für seine besonderen Verdienste in der Jugendarbeit verliehen. Anschließend sind mit Manfred Wilp für 25 Jahre und dem ehemaligen Ortsbrandmeister Harald Bents für 50 Jahre zwei langjährig engagierte und verdiente Feuerwehrmitglieder für ihre geleisteten Dienste geehrt worden. Dieter Kubatschek wurde von Ortsbrandmeister Gerd Gerdes in die Ehrenabteilung überführt.
Obere Reihe (v.l.n.r.): Michael Wilp, Ole Ludwigs, Marc Coordes, Lena Jürgens, Merle Gerdes, Steffen Schmidt. Untere Reihe (v.l.n.r.): Heinz Hollwedel, Michael Kromminga, Horst Feddermann, Bodo Bargmann, Thies Janssen, Sönke Schmidt, Harald Bents, Gerd Gerdes, Sarah Buss, Uwe Behrends, Diana Stöhr-Aeilts, Sönke Geiken
Text: Sönke Geiken
Bild: Keno Claaßen


