Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Westerbur: Mehr Einsätze, starkes Engagement und verdiente Ehrungen

29. Dezember 2025


Westerbur – Am 29. Dezember 2025 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westerbur statt. Ortsbrandmeister Alfred Onken eröffnete die Sitzung und begrüßte die 21 anwesenden Kameradinnen und Kameraden sowie die geladenen Gäste.

 

In seinem Jahresbericht blickte Ortsbrandmeister Onken auf ein einsatzreiches Jahr zurück. Insgesamt wurden 21 Einsätze abgearbeitet – sieben mehr als im Vorjahr. Dabei zeichnete sich ein klarer Trend ab: Während die Zahl der Brandeinsätze weiter rückläufig ist, steigt die Anzahl der Technischen Hilfeleistungen stetig an. Auch der zeitliche Aufwand nahm deutlich zu. Die geleisteten Einsatz- und Dienststunden verdoppelten sich von rund 200 auf etwa 400 Stunden. Onken beglückwünschte alle Kameradinnen und Kameraden die Lehrgänge besucht haben, sie wurden alle erfolgreich bestanden! Ebenso berichtete Onken über durchgeführte Veranstaltungen sowie getätigte Neuanschaffungen. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass es im vergangenen Jahr weder bei Einsätzen noch bei Diensten zu Verletzungen kam – ein Zustand, der auch künftig oberste Priorität haben soll.

 

Gemeindebrandmeister Thorsten Siebels informierte im Anschluss über aktuelle Entwicklungen auf Gemeindeebene sowie über anstehende politische Themen. Er berichtete unter anderem über die Neubeschaffung der Ausgehuniformen, die aufgrund der neuen Feuerwehrverordnung (FwVO), welche im April 2025 in Kraft trat, erforderlich wurde. Zudem kündigte er an, dass die Auslieferung des ersatzbeschafften Mannschaftstransportwagens (MTW) im kommenden Frühjahr erfolgen soll. Siebels bedankte sich ausdrücklich für die hohe Einsatzbereitschaft der Westerburer Feuerwehr und wünschte allen Kameradinnen und Kameraden ein frohes neues Jahr.

 

Jugendfeuerwehrwart Uwe Sommer ließ ein ereignisreiches Jahr der Jugendfeuerwehr Revue passieren. Neben zahlreichen Ausbildungsdiensten standen zwei Zeltlager – in Tannenhausen und Norden – auf dem Programm. Ein besonderer Höhepunkt war zudem das 25-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Westerbur. Sommer bedankte sich bei allen Unterstützern, Betreuern und Helfern für ihr Engagement zugunsten der Nachwuchsarbeit.

 

Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung waren die Beförderungen und Ehrungen. 

Befördert wurden Nico Onken (->Erster Hauptfeuerwehrmann), Luca Onken (-> Oberfeuerwehrmann), Paul Krüger (-> Oberlöschmeister) und Ole Caspers (-> Hauptfeuerwehrmann). Für 25 Jahre im Feuerlöschwesen wurden Marko Abken, Eike Janssen und Thomas Eden geehrt. Eine Ehrung für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielt Fritz Julius. Freuen durften sich die Geehrten gleich Doppel. In Vertretung für Bürgermeister Uwe Trännapp überreichte Ernst Sorgenfrei noch Urkunden für die Geehrten.

 

Abschließend berichtete Kreisbrandmeister Uwe Behrends über Neuerungen auf Kreisebene der Feuerwehr und bedankte sich für die Einladung nach Westerbur.

Ernst Sorgenfrei überbrachte die Grüße der Verwaltung und des Rathauses. Carina Geiken (PSNV) und Arnold Mühlena (DRK OV Dornum) richteten ihre Worte an alle Kameraden für das kameradschaftliche Verhältnis. Heimatvereinvorsitzender Nico Onken bedankte sich für die tolle Unterstützung im vorangegangenen Jahr und freut sich auf alle Projekte, die in der Zukunft anstehen. 

 

Nach rund zwei Stunden schloss Ortsbrandmeister Alfred Onken die Versammlung.

 

Text&Bilder: Ole Caspers


Ein liebes Dankeschön aus dem Kindergarten






16. Dezember 2025










Der Besuch der Feuerwehr am 16. Dezember 2025 ist den Kindern im Kindergarten Rummelpott noch lange in Erinnerung geblieben. Mit Blaulicht, Feuerwehrfahrzeugen und dem Weihnachtsmann sorgte die Aktion für große Augen und echte Begeisterung.


Als kleines Dankeschön haben die Kinder ein bunt gestaltetes Bild sowie ein Gedicht vorbereitet. Darin beschreiben sie, wie aufregend die Ankunft der Feuerwehr war und wie sehr sie sich über die Geschenke gefreut haben. Die liebevollen Worte zeigen, wie besonders dieser Tag für die Kinder gewesen ist.


Die Geschenkaktion, die auf Initiative von Klaus-Dieter Cassens gemeinsam mit der IG Marienhafe umgesetzt wurde, führte die Feuerwehr mit einer Kolonnenfahrt durch das Brookmerland von Kindergarten zu Kindergarten. Unterstützt wurde die Aktion durch die Mitglieder der IG, die die Süßigkeiten für die Kinder spendeten.


Die Feuerwehr Brookmerland bedankt sich herzlich beim Kindergarten Rummelpott für dieses schöne und kreative Dankeschön.


Text: Hilko Heubaum








Neue Kräfte für die Einsatzabteilung



16. Dezember 2025




Neun Kameradinnen und Kameraden verstärken seit gestern die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Norden. Alle haben nach einer mündlichen und praktischen Prüfung am Hilfeleistungszentrum in Norden durch Kreisausbilder des Landkreises Aurich die erste Stufe der neuen modularen Grundlagenausbildung bestanden und haben jetzt die Qualifikationsstufe Einsatzfähigkeit (QS1). Mit dieser Befähigung sind sie als Mitglieder der Einsatzabteilung der Norder Wehr berechtigt und gleichzeitig auch verpflichtet an Einsätzen teilzunehmen. Hierfür wurden alle mit einem digitalen Meldeempfänger ausgestattet. Diese zeitintensive Ausbildung findet komplett auf kommunaler Ebene statt und wird ausschließlich durch Ehrenamtliche durchgeführt


Text&Bild: Uwe Bents



Feuerwehr überreicht in Brookmerlands Kindergärten Geschenke



16. Dezember 2025


Am vergangenen Dienstagvormittag fuhr ein Großaufgebot der Feuerwehr durch das Brookmerland. Grund hierfür war zwar kein Einsatz, jedoch ein anderer wichtiger Auftrag. Denn alle Mädchen und Jungen der Kindergärten erhielten eine Überraschung.

 

Initiator Klaus-Dieter Cassens stimmte mit der Interessengemeinschaft (IG) Marienhafe, vertretend durch Peter Adena, diese Idee ab. Hierbei handelte es sich um eine Fahrt mit allen Löschfahrzeugen der örtlichen Feuerwehren, von Kindergarten zu Kindergarten, um Präsentkörbe jeder einzelnen Einrichtung zu überreichen. In den von Andrea Cassens geschmückten Körben, befanden sich für jedes einzelne Kind ein Schokoladenweihnachtsmann. In einer Kolonenfahrt sind die Kindergärten angefahren worden, sodass schon das für Aufsehen sorgte. Daraufhin machte sich auch noch der Weihnachtsmann mit der Überraschung auf den Weg zur Eingangstür und überreichte den Kindern die Geschenke. Strahlende Augen der Kleinen wussten zunächst nicht worauf sie gespannter gucken sollten, auf die gesamten Feuerwehrfahrzeuge oder den vor ihnen stehenden Weihnachtsmann. Die Schleckereien wurden von den Mitgliedern der IG gespendet.

 

Mit insgesamt zehn Wagen sind die Einsatzkräfte und deren Begleiter drei Stunden durch die Orte gefahren, um die Geschenke zu verteilen. Die gesamte Feuerwehr Brookmerland wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern schöne, ruhige Weihnachtstage und ein gesundes neues Jahr 2026.


Text: Carsten Redenius

Bilder: Feuerwehr Brookmerland


Drei Truppführer-Lehrgänge erfolgreich an der Feuerwehrtechnischen Zentrale Georgsheil abgeschlossen

13. Dezember 2025


Georgsheil – An der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Georgsheil haben in den vergangenen Wochen drei Lehrgänge für Truppführerinnen und Truppführer erfolgreich stattgefunden. Insgesamt 59 Einsatzkräfte aus dem Landkreis erhielten dabei ihre Qualifikation für die erste Stufe der Führungsverantwortung innerhalb der Feuerwehr. Im Mittelpunkt der Ausbildung standen grundlegende Führungsaufgaben sowie das sichere Erkennen und Bewerten von Gefahrenlagen. Die Teilnehmenden setzten sich intensiv mit Einsatzmöglichkeiten und Einsatzgrenzen feuerwehrtechnischen Materials auseinander, übten den wirksamen Einsatz von Geräten und trainierten das strukturierte Vorgehen bei Brand-, Hilfeleistungs- und Gefahrguteinsätzen. Ein weiterer Fokus lag auf der Fähigkeit, Entscheidungen situationsgerecht zu tre en und Verantwortung für das eigene Truppmitglied zu übernehmen. Die Ausbildenden betonten dabei die besondere Rolle eines Truppführenden als Bindeglied zwischen Einsatzleitung und Mannschaft: Sie müssen Lagen schnell einschätzen, Risiken erkennen und Maßnahmen sicher anweisen.Die Kombination aus theoretischen Grundlagen, praktischen Stationsausbildungen und

realitätsnahen Übungsszenarien bereitete die Teilnehmenden umfassend auf ihre zukünftigen Aufgaben vor. Mit dem erfolgreichen Abschluss stehen den Ortsfeuerwehren nun 59 weitere

qualifizierte Kräfte zur Verfügung, die im Einsatzfall entscheidend zum Einsatzerfolg beitragen


Text&Bild: Kreisausbildungsleiter Frank Behrends


13 neue Einsatzkräfte für die Feuerwehr Krummhörn


13. Dezember 2025


Der letzte QS1-Lehrgang der Feuerwehr Krummhörn in diesem Jahr wurde am vergangenen Samstag erfolgreich abgeschlossen.

Insgesamt nahmen 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Lehrgang teil – alle haben die Ausbildung erfolgreich bestanden. Die Lehrgangseröffnung sowie die Abnahme fanden bei der Feuerwehr Krummhörn-Ost statt.


Besonders hervorzuheben ist, dass diesmal alle Feuerwehren an der modularen Ausbildung beteiligt waren. Der Unterricht wurde standortübergreifend durchgeführt, sodass jede Ortsfeuerwehr einen entsprechenden Teil der Ausbildung übernahm.

Die QS1 (Qualifikationsstufe 1) ist die erste grundlegende Ausbildungsstufe in der Feuerwehr. In ihr werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Einsatzdienst vorbereitet und erlernen die wichtigsten feuerwehrtechnischen Grundlagen, wie z. B. Brandbekämpfung, einfache technische Hilfeleistung, Gerätekunde, Funk sowie das richtige Verhalten im Einsatz. Sie bildet die Basis für die weitere feuerwehrdienstliche Ausbildung.


Auf dem Bild sind die neuen Einsatzkräfte mit den Ausbildern Holger Fransen (links) und Wilm-Hendrik Schulz (rechts) zu sehen

 

Text&Bild: Kilian Peters

Fünf Einsatzkräfte schließen PSNV-B-Lehrgang ab



06. Dezember 2025




Fünf Kräfte unserer Einsatzabteilung haben den mehrmonatigen Lehrgang Psychosoziale Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B) erfolgreich abgeschlossen. Psychosoziale Notfallversorgung für Betroffene richtet sich an Betroffene, Angehörige, Hinterbliebene, Zeugen, Unfallbeteiligte und Ersthelfer nach kritischen Lebensereignissen. Sie leistet erste Hilfe für die Seele. Die psychosoziale, seelsorgliche Begleitung endet meist wenige Stunden nach dem Ereignis und ist keine Langzeitunterstützung.


Die Teilnehmer waren Christian Feldmann, Gerhard Hönnig, Monika Janssen, Jessica Kettler und Dennis Kutscher.


Text&Bild: Uwe Bents



++Einsatzübung in Berumerfehn++



04. Dezember 2025


Am Donnerstagabend um 19:11 Uhr wurden die drei Ortsfeuerwehren Arle, Berumerfehn und Großheide zu einem Zimmerbrand in einer Jugendwohneinrichtung im Ortsteil Berumerfehn alarmiert. Im Gebäude galten mehrere Personen als vermisst, zudem war eine weitere Person beim Verlassen des Grundstücks von einer landwirtschaftlichen Maschine eingeklemmt worden.


Erst beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde klar, dass es sich nicht um einen realen Einsatz, sondern um eine Übung handelte.


Mehrere Trupps der Arler und Berumerfehner Wehren retteten unter Atemschutz die vermissten Personen aus dem vernebelten Gebäude und übergaben sie an das ebenfalls alarmierte DRK Hage-Großheide sowie an den DRK-Ortsverband Dornum. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.


Auf dem angrenzenden Grundstück mussten die Großheider Einsatzkräfte eine eingeklemmte Person befreien. Hierzu wurde der Tieflader, unter dem die Person lag, mithilfe von Hebekissen kontrolliert und vorsichtig angehoben.


Gut eine Stunde nach der Alarmierung konnte „Einsatzende“ gemeldet werden. Nachdem alle Löschfahrzeuge wieder einsatzbereit waren, trafen sich die Einsatzkräfte am Feuerwehrhaus in Berumerfehn zur Manöverkritik. Die drei Organisatoren der Übung – Jens Janssen, Patrick Behrends und Jochen Behrends – zeigten sich zufrieden. Eine Übung sei schließlich dazu da, Fehler zu machen, um sie im Ernstfall nicht zu wiederholen.


An der Übung waren rund 60 Einsatzkräfte aus der Gemeinde Großheide beteiligt. Bedanken möchte sich die Feuerwehr Berumerfehn bei der Jugendwohneinrichtung, die regelmäßig von sich aus anfragt und damit sicherstellt, dass alle Bewohner im Ernstfall wissen, was zu tun ist. Ebenso danken sie der Firma MSO Landmaschinen, die den Tieflader zur Verfügung stellte und so eine realitätsnahe Übung für die Großheider Einsatzkräfte ermöglichte.


Text: Marrick Janssen

Bilder: Marrick Janssen und Feuerwehr Großheide