In Vollbrand stehender Traktor auf der Eilsumer Straße


31. September 2026


Auf der Eilsumer Straße zwischen Jennelt und der Kreuzung zur Dykhuser Straße in der Gemeinde Krummhörn ist am Mittwochabend ein Traktor vollständig ausgebrannt.

Der Fahrer bemerkte während der Fahrt den Brand an der landwirtschaftlichen Maschine. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Traktor einen voll beladenen Anhänger mit Rundballen angehängt. Geistesgegenwärtig stoppte der Fahrer das Gespann, kuppelte den Anhänger mit seiner erheblichen Brandlast ab und fuhr den Traktor noch einige Meter vor. Durch dieses schnelle Handeln konnte ein noch größerer Brand verhindert werden.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Traktor bereits in Vollbrand. Unter Atemschutz gingen die Feuerwehrkräfte gegen die Flammen vor und konnten das Feuer schließlich löschen. Zudem mussten brennende Fahrzeugteile gelöscht werden, die in den angrenzenden Grabenböschungen lagen.

Bei dem Einsatz kam erstmals der kürzlich beschaffte Rollwagen „Hygiene“ des Gerätewagen-Logistik der Feuerwehr Krummhörn-Ost zum Einsatz und konnte dabei direkt seine volle Wirkung unter Beweis stellen. Die Ausstattung unterstützte die Einsatzkräfte bei den erforderlichen Hygienemaßnahmen nach dem Brandeinsatz.

Die Landessstraße 4 war für die Dauer des Einsatzes mehrere Stunden lang voll gesperrt. 

Im Anschluss übernahm ein Abschleppunternehmen die Bergung des ausgebrannten Traktorwracks. Eine Spezialfirma führte vor Ort außerdem erforderliche Reinigungsarbeiten durch.

Nach Übergabe der Einsatzstelle an den zuständigen Straßenbaulastträger war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Krummhörn-Ost, Krummhörn-Nord, Visquard, die Einsatzleitwagen-Gruppe der Gemeindefeuerwehr sowie die Polizei.


Text&Bilder: Kilian Peters

Motorraum eines Schleppers in Flammen


31. September 2026


Auf einem Landstück an der Dietrichsfelder Straße ist am Mittwochnachmittag ein Traktor in Brand geraten. Die landwirtschaftliche Zugmaschine wurde gerade zum Mähen einer Wiese eingesetzt, als plötzlich Rauch aus dem Motorraum drang. Bei Ankunft der gegen kurz nach 15 Uhr verständigten Einsatzkräfte der Feuerwehren Plaggenburg und Sandhorst hatte das Gefährt schon sichtbar Feuer gefangen.

Während der erste Atemschutztrupp die Brandbekämpfung von dem unmittelbar auf dem Feld positionierten Löschfahrzeug einleitete, errichteten nachrückende Einsatzkräfte eine unabhängige Wasserversorgung über einen Hydranten. Hierzu musste der Straßenbereich in Höhe der Einmündung Zum Hohehahn kurzzeitig gesperrt werden. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen derweil innerhalb von Minuten herunterschlagen und damit einen Vollbrand des Traktors verhindern.

Mit einer Wärmebildkamera überprüften die Feuerwehrleute den Löscherfolg, kontrollierten den Nahbereich ergebnislos auf ausgetretene Betriebsstoffe und übergaben die Einsatzstelle nach etwa einer halben Stunde an die Eigentümer. Neben den beiden Feuerwehren waren auch der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort, das ebenfalls zur Absicherung alarmierte Deutsche Rote Kreuz Aurich konnte den Einsatz abbrechen.


Text&Bilder: Sönke Geiken

Rettung für junge Frau



30. September 2026


In Norden hat am Mittwochvormittag eine junge Frau einen medizinischen Notfall erlitten. Die Frau konnte sich mit ihrem Handy zwar noch Hilfe rufen, jedoch den Einsatzkräften nicht mehr die Tür ihrer Ferienwohnung öffnen.

So rückte neben dem Rettungsdienst auch die Freiwillige Feuerwehr Norden an. Die Feuerwehrleute verschafften den Zugang zur Patientin mit Spezialwerkzeug. Während der Rettungsdienst die medizinische Versorgung durchführte, baute die Feuerwehr am Balkon mit einer Leiter eine Rampe. Darauf ließen die Helfer die Frau in einer Schleifkorbtrage zu Boden gleiten. Der Weg durch das Treppenhaus war für eine Trage nämlich nicht geeignet. Die Straße Im Spiet musste kurzzeitig gesperrt werden.


Text&Bild: Feuerwehr Norden/Thomas Weege

Automatische Brandalarme parallel zueinander


29. September 2026


Exakt zur gleichen Zeit liefen bei der Wittmunder Regionalleitstelle am Dienstagmittag gleich zwei Brandmeldeanlagen-Auslösungen aus dem Auricher Stadtgebiet auf. Während die Feuerwehr Sandhorst in der Folge zum Energie-Erlebnis-Zentrum am Osterbusch alarmiert wurde, rückten die Feuerwehr Wallinghausen und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Aurich zu einem Hotel am Hoheberger Weg aus. Von beiden Objekten gingen bereits frühzeitig telefonische Rückmeldungen bei der Leitstelle ein, die auf Tauschungsalarme hindeuteten.

Die Einsatzkräfte aus Sandhorst stellten während der Erkundung des Objektes fest, dass Kochdämpfe für die Auslösung eines Rauchwarnmelders ursächlich waren. Nachdem die Brandmeldeanlage entsprechend zurückgestellt worden ist, konnte das Gebäude wieder freigegeben werden. Am Hoheberger Weg machten die Feuerwehrleute derweil Spritzwasser, welches versehentlich in einen Rauchmelder gelangt war, als Grund des Feueralarms aus. Auch hier konnten Mitarbeitende und Gäste nach erfolgter Rückstellung der Brandmeldeanlage rasch wieder in das Objekt zurückkehren.


Text: Sönke Geiken

Bild: Ole Ludwigs (Feuerwehr Wallinghausen)

Patiententransport durch Treppenhaus



29. September 2026


Am Dienstagmittag hat der Rettungsdienst die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Norden bei einem Patiententransport angefordert. Aus einem Mehrfamilienhaus in der Enno-Hektor-Straße musste eine Notfallpatientin transportiert werden. Die ursprüngliche Idee des Rettungsdienstes, die Frau mit der Drehleiter aus dem Obergeschoss zu transportieren, musste vor Ort jedoch aus medizinischen Gründen verworfen werden. Der alternative Weg durch das schmale Treppenhaus stellte sich für alle Einsatzkräfte dann als Herausforderung dar. Gemeinsam gelang es Feuerwehr und Rettungsdienst aber, die Frau behutsam zu einem Rettungswagen zu tragen. Anschließend wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.


Text&Bild: Feuerwehr Norden/Thomas Weege

Notfalltüröffnung in der Nacht



29. September 2026


In der Nacht zu Dienstag ist die Ortsfeuerwehr Krummhörn-Nord zu einer Notfalltüröffnung in Greetsiel gerufen worden.

 

Anwohner hatten Hilferufe aus einer Wohnung bemerkt und daraufhin die Rettungskräfte verständigt.

 

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr verschafften sich mithilfe von Spezialwerkzeug Zugang zu dem Gebäude. In der Wohnung wurden zwei Personen vorgefunden und bis zur Übernahme durch den Rettungsdienst betreut.

 

Anschließend sind beide Personen durch den Rettungsdienst transportiert worden.


Text: Kilian Peters

Schonend zum Rettungswagen getragen


28. September 2026


In den Montagmittagsstunden wurden der Rettungsdienst und die Feuerwehr Aurich in die Graf-Ulrich-Straße gerufen. Eine Frau musste dem Krankenhaus zugeführt werden, wofür zunächst ein Transport durch das beengte Wohngebäude erforderlich war. Gemeinsam trugen Sanitäter und Feuerwehrleute die Patientin daraufhin zum Rettungswagen, mit dem sie anschließend in eine Klinik gebracht wurde.



Text: Sönke Geiken

Staubwolke von Rauchmelder detektiert


28. September 2026


An der Borsigstraße im Gewerbegebiet Nord löste am Montagmorgen die Brandmeldeanlage einer Betriebshalle aus. Die folglich alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Sandhorst stellten während der vor Ort eingeleiteten Erkundungsmaßnahmen schnell fest, dass es im Zuge von Baumaßnahmen zu einer Staubentwicklung gekommen war, die einen Rauchmelder anschlagen ließ. Der Täuschungsalarm konnte entsprechend zurückgestellt und die Einsatzstelle schon nach wenigen Minuten wieder verlassen werden.



Text: Sönke Geiken

Nächtlicher Feueralarm im Hotel


28. September 2026


Infolge einer ausgelösten Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehr Wallinghausen in der Nacht zu Montag gemeinsam mit dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr Sandhorst in den Hoheberger Weg alarmiert. Das betroffene Hotelgebäude war bei Ankunft der Einsatzkräfte bereits geräumt, die Feuerwehrleute leiteten daraufhin umgehend die Erkundungsmaßnahmen in den Räumlichkeiten ein. Auch nach genauester Kontrolle der für die Alarmauslösung ursächlichen Rauchmelder und der umliegenden Bereiche konnte schlussendlich kein konkreter Auslösegrund festgestellt werden. Zu einem Schadensereignis war es definitiv nicht gekommen, sodass die Brandmeldeanlage zurückgestellt, die Einsatzstelle einem Objektverantwortlichen übergeben und nach rund einer Stunde wieder verlassen worden ist.


Text: Sönke Geiken

Bild: Ole Ludwigs (Feuerwehr Wallinghausen)

Dreimal Tragehilfe geleistet


27. September 2026


Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wallinghausen sollte der Sonntag arbeitsreich verlaufen. Gleich dreimal wurde die Ortswehr im Verlauf des Tages zur Tragehilfe in den Pappelweg angefordert. Erstmalig benötigten Sanitäter um kurz nach 09:00 Uhr am Morgen Unterstützung beim Transport einer Patientin. Nachdem die Frau sicher zum Rettungswagen verbracht worden war, konnten die Feuerwehrleute den Einsatzort rund 20 Minuten später wieder verlassen.

Eine erneute Anforderung in den Pappelweg erfolgte in den Nachmittagsstunden. Die Frau war nach erfolgtem Klinikaufenthalt wieder zu ihrer Wohnung gefahren worden, konnte aber nur liegend in die Räumlichkeiten zurückgebracht werden. Auch diese Tragehilfe leisteten die Feuerwehrleute schonend innerhalb von Minuten.

Aufgrund einer Zustandsverschlechterung musste die Patientin am Abend jedoch erneut dem Krankenhaus zugeführt werden, sodass die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wallinghausen ein drittes Mal zur Unterstützung des Rettungsdienstes anrückten. Gemeinsam und mit derweil erlangter Routine konnte der Patiententransport zum Rettungswagen zügig realisiert werden.


Text: Sönke Geiken

Bild: Ole Ludwigs (Feuerwehr Wallinghausen)

Schwerer Motorradunfall auf Bundesstraße 72


26. September 2026


Auf der Leerer Landstraße hat sich am Samstagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr Aurich waren gegen 18:45 Uhr nach Schirum gerufen worden, wo es in Höhe des Einmündungsbereiches Leegstruddenweg zu einer Kollision zweier Motorräder unter Beteiligung eines Autos gekommen war. Während der Rettungsdienst umgehend die Versorgung einer verletzten Person übernahm, konnte eine Notärztin nur noch den Tod der zweiten Motorradfahrerin feststellen.

Feuerwehrleute sorgten zunächst für die großräumige Absicherung der Einsatzstelle und unterstützten den Rettungsdienst daraufhin bei der Betreuung diverser Ersthelfer und Unfallzeugen. Zur weiteren Begleitung der Personen wurde bereits frühzeitig auf Seelsorger, die Psychosoziale Notfallversorgungsgruppe der Feuerwehr Norden und das Deutsche Rote Kreuz zurückgegriffen. Insgesamt 14 Personen sind zur Wahrnehmung der Betreuungsangebote nach und nach vom Unfallort zu einer derweil eingerichteten Sammelstelle im Auricher Feuerwehrhaus gebracht worden. Die psychosoziale Erstversorgung der Unfallzeugen sollte in den folgenden Stunden einen zentralen Schwerpunkt des Einsatzes darstellen.

Nachdem die vor Ort erstversorgte Motorradfahrerin mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde, leisteten die Einsatzkräfte weitere Unterstützung bei der polizeilichen Unfallaufnahme. Die Fahrbahn musste hierzu aufgrund der einsetzenden Dunkelheit großflächig ausgeleuchtet werden. Zur Anfertigung von Luftbildern wurde die Drohnengruppe der Stadtfeuerwehr Aurich hinzugezogen. Bis zum Abschluss der Dokumentations- und Bergungsarbeiten blieb die Bundesstraße 72 zwischen Timmeler Straße und Exerzierplatzweg für rund fünf Stunden voll gesperrt.




Text&Bilder: Sönke Geiken

Wasseraustritt im Keller


26. September 2026


In der Nacht zu Samstag meldeten Anwohner des Breiten Weges der Regionalleitstelle in Wittmund einen Wasserschaden im Keller eines Hauses. In Sorge um die dort installierte Heizungsanlage sowie vorhandenen Stromanschlüsse wussten die Bewohner sich nicht weiterzuhelfen, sodass die Feuerwehr Aurich anrückte. Bei der Inaugenscheinnahme der Kellerräumlichkeiten offenbarte sich den Einsatzkräften ein Rohrleitungsschaden als Grund für das austretende Wasser. Mit dem Abdrehen des zugehörigen Ventils wurde ein weiteres Ausfließen unterbunden. Zugleich war die bereits ausgelaufene Wassermenge so gering, dass keine Gefahr für Strom- und Haustechnik bestand. Mit dem Hinweis, einen Handwerker mit der Instandsetzung zu beauftragen, beendeten die Feuerwehrleute den Einsatz nach gut 20 Minuten.


Text: Sönke Geiken

Feuerwehr rückt zu Auffahrunfall aus


25. September 2026


Am Freitagmittag ereignete sich gegen 12:45 Uhr ein Auffahrunfall an der Kreuzung Woldeweg/Schoonorther Landesstraße in Osteel. Über den Alarm eines Smartphones wurden die Feuerwehren Brookmerland Nord und West sowie die Feuerwehr Norden alarmiert.


Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die betroffenen Personen die Fahrzeuge bereits selbstständig verlassen können und wurden vom Rettungsdienst behandelt. Insgesamt waren drei Fahrzeuge und sechs Personen an dem Unfall beteiligt.


Die Feuerwehr nahm mithilfe von Bindemittel ausgelaufene Betriebsmittel auf. Nach etwa einer halben Stunde war der Einsatz beendet.



Text&Bilder: Carsten Redenius

Kraftstoffaustritt auf dem Parkplatz eines Supermarktes



25. September 2026


Ein Kraftstoffaustritt aus einem Kastenwagen beschäftigte die Feuerwehr Krummhörn-Nord am Freitagmorgen. Um 07:17 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Parkplatz eines Supermarktes an der Ankerstraße in Greetsiel alarmiert.

Der Fahrer des Fahrzeugs hatte den Austritt von Kraftstoff festgestellt und daraufhin die Einsatzkräfte verständigt. Neben der Polizei rückte auch die Feuerwehr zur Einsatzstelle aus.

Vor Ort verhinderten die Einsatzkräfte der Feuerwehr ein weiteres Austreten des Kraftstoffs. Die bereits betroffenen Bereiche wurden mit Bindemittel abgestreut.

Eine Spezialfirma übernahm anschließend die fachgerechte Reinigung der Flächen. Auch der Bauhof der Gemeinde Krummhörn war vor Ort und unterstützte die Einsatzmaßnahmen.

Ein besonderer Dank gilt dem Team von EDEKA Rah in Greetsiel für die Versorgung der Einsatzkräfte während des Einsatzes.


Text&Bild: Kilian Peters

Einsatz für vermeintlichen Surfer in Not



24. September 2026


Erneut ging es für die Mitglieder der Feuerwehr Juist am Donnerstagabend an den Strand. Spaziergänger hatten gegen 19 Uhr einen Surfer beobachtet, der zum Wellenreiten in die Brandung gegangen war. Mit Interesse beobachteten sie die Leistung Sportlers. Gegen 19:30 Uhr hatten sie jedoch den Sichtkontakt zu dem Mann verloren und sich Sorgen gemacht. Mit einbrechender Dunkelheit setzten sie einen Notruf ab. Parallel zum Rettungskreuzer Eugen und dem Seenotrettungsboot Hans Dittmer wurden landseitig die Feuerwehr Juist und der Rettungsdienst des Landkreises Aurich an den Hauptstrand geschickt.
Vor Ort angekommen, konnte die Lage schnell sortiert werden. Ein Freund des Surfers konnte mitteilen, dass es sich um seinen Bekannten handelte. Die Beschreibung deckte sich mit der der Passanten. Wenige hundert Meter weiter konnte der Extremsportler vom ersten Löschfahrzeug wohlbehalten angetroffen werden. Nach Sichtung durch den Rettungsdienst war klar, dass kein Handlungsbedarf für die Rettungskräfte bestand, und alle anfahrenden Einheiten ihren Einsatz abbrechen konnten.
Nach Reinigung der Fahrzeuge war der Einsatz nach einer Stunde beendet.
Dies war der zweite Vollalarm für die Mitglieder der Wehr an diesem Tag. Bereits am Morgen wurde die Wehr zu einem Lebensmittelmarkt gerufen, in dem Brandgeruch wahrgenommen wurde. Dieser Einsatz wurde jedoch vorm Ausrücken abgebrochen.


Text&Bild: Arend Janssen-Visser

Senior aus Auto befreit



24. September 2026


Den Tücken der Technik ist am Donnerstagnachmittag ein Rentnerehepaar in Norddeich zum Opfer gefallen. Das Paar hatte ihr Fahrzeug auf einem Parkplatz im Dörper Weg geparkt. Während der Mann auf dem Beifahrersitz Platz nahm und die Beifahrertür verschloss, verriegelte das Fahrzeug alle Türen und den Kofferraum. Die Frau befand sich außerhalb des Wagens. Der Fahrzeugschlüssel befand sich in einer Jacke auf der Rücksitzbank. Aufgrund körperlicher Einschränkungen konnte der Senior diesen jedoch nicht erreichen. Alle Versuche den Wagen von außen und innen zu öffnen, scheiterten. Nach einer halben Stunde wusste die Frau keinen anderen Rat, als den Notruf zu wählen.

Die um 14.05 Uhr alarmierte Freiwillige Feuerwehr Norden versuchte zunächst den Wagen mit Spezialwerkzeugen schadenfrei zu öffnen. Doch auch die Einsatzkräfte bekamen den rund zehn alten VW Golf zunächst nicht geöffnet. Nach einem Telefonat mit einer Norder VW-Werkstatt stand fest, dass man den Mann nur durch zerstören einer Seitenscheiben helfen kann. Die Feuerwehrleute klebten hierzu die Scheibe einer Hintertür mit Klebeband ab und zersplitterten das Glas mit einem Federkörner.

Nun kamen die Helfer an die Jacke samt dem Fahrzeugschlüssel heran. Über die Notentriegelung in der Fahrertür konnte nun endlich mit dem Schlüssel die Tür geöffnet werden. Der Mann nahm den Vorfall mit Humor. Anschließend fuhr das Paar zur Reparatur in die Werkstatt.


Text&Bild: Thomas Weege

Schwerer Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen



23. September 2026


Großefehn, 23.09.2026 – Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochnachmittag um 15:42 Uhr in der Gemeinde Großefehn. Die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland alarmierte daraufhin mehrere Feuerwehren aus Großefehn, Hesel sowie Wiesmoor zusammen mit dem Rettungsdienst und Polizei.



Auf der Lindenstraße (B436) zwischen den Ortschaften Strackholt und Bagband waren ein Pkw und ein Transporter miteinander kollidiert. Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr leiteten umgehend die technische Rettung mit hydraulischen Rettungsgeräten ein. Während der Rettungsmaßnahmen wurden die beiden schwer verletzten Fahrer durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Nach ihrer Befreiung wurden sie mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Parallel zu den Rettungsmaßnahmen beseitigten Einsatzkräfte Trümmerteile von der Fahrbahn und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Feuerwehr Spetzerfehn mit dem Gerätewagen Logistik 1 sowie die Drohneneinheit der Feuerwehr Wiesmoor nachalarmiert. Die Feuerwehr Spetzerfehn nahm die im Einsatz kontaminierte Schutzkleidung auf und stellte den betroffenen Einsatzkräften Wechselkleidung zur Verfügung. Die Drohne der Feuerwehr Wiesmoor unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme. Nach rund zweieinhalb Stunden konnte die Einsatzstelle an die Polizei und das Abschleppunternehmen übergeben werden. Die Lindenstraße war während der gesamten Einsatzmaßnahmen voll gesperrt.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Strackholt, Bagband, Hesel, Spetzerfehn mit dem Gerätewagen-Logistik 1, Wiesmoor mit dem Rüstwagen 2 und der Drohneneinheit sowie Akelsbarg-Felde-Wrisse mit dem Einsatzleitwagen 1.
Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst sowie dem Leitenden Notarzt vor Ort. Ein ebenfalls alarmierter Rettungshubschrauber wurde im weiteren Einsatzverlauf nicht mehr benötigt und konnte die Einsatzstelle wieder verlassen. Darüber hinaus waren die Polizei, die Untere Wasserbehörde, der Bauhof sowie ein Abschleppunternehmen an der Einsatzstelle tätig.

Text: Malte Wiese Pressesprecher Feuerwehr Großefehn
Fotos: Malte Wiese Pressesprecher Feuerwehr Großefehn , Jan-Marco Bienhoff Pressesprecher Feuerwehr Wiesmoor

Blitzeinschlag in Baumstamm


23. September 2026


Während eines Gewitters wurde am Mittwochabend ein Baum im Moorlandweg von einem Blitz getroffen und geriet daraufhin in Brand. Anwohner hatten den lautstarken Knall des Einschlags wahrgenommen, entdeckten kurz darauf Flammenschein und verständigten folglich die Regionalleitstelle in Wittmund. Gegen 20:50 Uhr alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr Aurich konnten das Feuer unter Vornahme eines Strahlrohres zügig bekämpfen. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierte der vorgehende Atemschutztrupp das Gehölz zugleich auf weitere Glutstellen.


Text: Sönke Geiken

Bilder: Andreas Engelke (Feuerwehr Aurich)

Vermeintliche Ausströmung von Gas


22. September 2026


Die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses im Buchenweg bemerkte am späten Dienstagabend einen auffälligen Geruch in ihrer Wohnung. Sie befürchtete einen Gasaustritt, informierte ihre Nachbarn und setzte einen Notruf ab, woraufhin die Feuerwehr Aurich verständigt wurde. Einsatzkräfte begingen die Räumlichkeiten mit einem Messgerät, konnten dort aber keine Feststellung machen. Im Außenbereich trat dagegen ein tatsächlich markanter Geruch auf, der durch ein geöffnetes Fenster auch in der Wohnung wahrnehmbar wurde. Weil dessen Ursprung auch nach einer gemeinsam mit der Polizei durchgeführten Begehung der Umgebung jedoch nicht zu lokalisieren war, es sich aber definitiv nicht um ausströmendes Gas und damit eine Gefahrensituation handeln konnte, wurde der Einsatz nach rund 20 Minuten beendet. Der ebenfalls angerückte Energieversorger brauchte nicht mehr tätig werden.


Text: Sönke Geiken

Erkundung ohne Feststellung


22. September 2026


Dienstagnachmittag löste die Brandmeldeanlage eines Firmengebäudes in der Jadestraße aus. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr Aurich leiteten nach ihrem Eintreffen vor Ort die Erkundung des Objektes ein und stießen dabei auf einen aktivierten Rauchmelder in einem Lagerbereich. Feuer oder Rauch ließen sich dort aber nicht feststellen, ebenso gab es keine Anhaltspunkte für einen anderweitigen Auslösegrund. Die Brandmeldeanlage wurde daraufhin wieder zurückgestellt und die Einsatzstelle einem Firmenverantwortlichen übergeben.


Text: Sönke Geiken

Verkehrsunfall in Suurhusen – Feuerwehr befreit eingeschlossene Person



21. September 2026


Am vergangenen Montag wurden die Feuerwehren aus Suurhusen, Loppersum und Hinte zu einem Verkehrsunfall nach Suurhusen (Gemeinde Hinte/LK Aurich) alarmiert.


Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Pkw allein beteiligt von der Fahrbahn abgekommen und in einen angrenzenden Straßengraben gefahren. Eine Person befand sich im Fahrzeug und wurde in ihrem Fahrzeug eingeschlossen. Glücklicherweise aber nicht eingeklemmt. Die Person wurde durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle und stellten den Brandschutz sicher.
Nach der Befreiung wurde die Person zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. Ein Auslaufen von Betriebsstoffen konnte nicht festgestellt werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Suurhusen, Loppersum und Hinte. Außerdem war der Rettungsdienst des Landkreises Aurich mit einem Rettungswagen und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, ein Notarzt des Rettungsdienstes der Stadt Emden sowie die Polizei im Einsatz.

Nach rund 45 Minuten konnten die Feuerwehrkräfte den Einsatz beenden. Die Bergung des verunfallten Pkw wurden durch ein Abschleppunternehmen übernommen.
Zur Unfallursache und zum entstandenen Schaden können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Text&Bilder: Florian Janssen (Pressesprecher Feuerwehr Gemeinde Hinte)